Kalksteinwerk Kallmerode
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Riesiger Altar aus Kalkstein


Kalksteinwerk Kallmerode stiftet der Burg Scharfenstein drei Altarsteine

„Diese Steine hier werden uns alle überdauern“, berichtete Fritz Krieger stolz, als das Kalksteinwerk Kallmerode (KWK) Anfang August drei stattliche, etwa sieben Tonnen schwere Rohblöcke aus Muschelkalk auf dem Hof seines Steinmetzbetriebes in Baunatal anlieferte. Pünktlich zum Papstbesuch im Eichsfeld werden sie als Altarsteine das Außengelände der Burg Scharfenstein in Leinefelde-Worbis zieren: „Die Steine werden jetzt erst einmal in unserer Werkstatt auf einer Seilsäge rechteckig zugesägt und geschliffen“, erklärte der Geschäftsführer des Steinmetzbetriebes den weiteren Bearbeitungsverlauf damals.

Anlieferung Altarstein Plazierte Altarsteine Nachdem vor Ort die nötigen Fundamente vorbereitet wurden, hat die Firma KWK die veredelten Steine Mitte September an den Zielort, die Burg Scharfenstein, versetzt: „Wir haben uns in Absprache mit dem zuständigen Steinmetz und in Zusammenarbeit mit Arnd Heringhaus, dem technischen Leiter der August Oppermann Kiesgewinnungs- und Vertriebs-GmbH, für Muschelkalk entschieden. Dieses Material ist nicht nur frostbeständig, sondern es ergänzt die Burg Scharfenstein auch hervorragend in ihrem optischen Erscheinungsbild“, erklärt Dirk Schäfer, der gemeinsam mit Peter Weißbach das Kalksteinwerk Kallmerode als Geschäftsführer leitet.

Das Unternehmen mit Firmensitz in Hann. Münden überlässt die drei Altarsteine der Stadt Leinefelde-Worbis, die Eigentümerin der Burg Scharfenstein ist, als Spende. Bereits im vergangenen Jahr stiftete KWK im Zuge der Sanierungsarbeiten der Burg Scharfenstein einen Altar für die neue Kapelle. Hierfür wurde damals durch entsprechende Sprengungen extra ein geeigneter Stein aus dem Kalksteinwerk gewonnen.

Petra Schlotterose, Mitarbeiterin des Bauamtes der Stadt Leinefelde-Worbis, freut sich über die Initiative des Unternehmens: „Wenn die Kapelle geweiht worden ist, sollen hier nicht nur Messen, sondern auch Trauungen stattfinden.“ Besonders begeistert zeigt sie sich jedoch von der Vorstellung, dass durch die neueste Errungenschaft – die drei Altarsteine – endlich viele Menschen gleichzeitig angesprochen werden können: „Auch wenn wir den Papst in diesem Jahr leider nicht persönlich auf der Burg Scharfenstein begrüßen dürfen, können die neuen Altarsteine hervorragend für größere Außenveranstaltungen genutzt werden“, so Schlotterose.

Die erste Außenveranstaltung dieser Art haben die drei Riesen bereits erfolgreich gemeistert: Anlässlich des Papstbesuches startete am 17. September auf der Burg ein mehrtägiges Begleitprogramm mit Lichterprozession und Liveübertragungen.